SAGE Zeiterfassung – einfach erklärt
SAGE Zeiterfassung bezeichnet die direkte Schnittstelle zwischen digitaler Arbeitszeiterfassung und SAGE Lohn & Gehalt (Deutschland) oder SAGE 50 Lohn — mit automatischem Export der Stundendaten in das SAGE-Dateiformat, ohne manuelle Uebertragung.
SAGE ist im deutschen Mittelstand eine der meistgenutzten Buchhaltungs- und Lohnabrechnungsloesungen neben DATEV. Die SAGE Zeiterfassung-Schnittstelle uebergibt erfasste Arbeitsstunden im SAGE-kompatiblen Importformat direkt an die Lohnbuchhaltung. Das eliminiert den Medienbruch zwischen der Zeiterfassung und der monatlichen Lohnabrechnung vollstaendig.
Welche Daten uebergibt die Schnittstelle? Stammdaten: Mitarbeiternummer, Kostenstelle, Kostentraeger. Buchungsdaten: Normalstunden, Ueberstunden, Feiertagsstunden, Nachtstunden, Urlaubstage, Krankentage. Lohnarten: Diese muessen einmalig in SAGE und im Zeiterfassungssystem identisch definiert werden — danach laeuft die Zuordnung vollautomatisch.
Ein entscheidender Unterschied zu DATEV: SAGE-Kunden rechnen haeufig intern ab, ohne Steuerberater als Datenmittler. Das beschleunigt den Prozess: Die HR-Abteilung exportiert am Monatsende direkt aus der Zeiterfassung nach SAGE, ohne den Umweg ueber ein DATEV-Rechenzentrum.
Rechtliche Anforderung: Lohnarten, die steuerliche Besonderheiten begruenden (z. B. steuerfreie Sonn-/Feiertags- und Nachtzuschlaege nach Par. 3b EStG), muessen korrekt klassifiziert exportiert werden. Zeiterfassungssoftware mit SAGE-Schnittstelle stellt sicher, dass Zuschlaege aus den Stempelzeiten automatisch der richtigen SAGE-Lohnart zugeordnet werden — ohne Rueckfragen an die Lohnbuchhaltung.
Fuer wachsende Unternehmen, die von SAGE zu DATEV wechseln oder beide Systeme parallel betreiben, bieten professionelle Zeiterfassungsloesungen beide Exportformate in einem System — kein Parallelbetrieb, keine doppelte Datenpflege.
Diese Definition erklärt SAGE Zeiterfassung einfach und in eigenen Worten – die Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Quelle: Zeiterfassung.CLOUD.